Zukunft Bundestagswahl (Prognosebörsen und Big Data)

Hierzulande orientiert sich der Bürger mehrheitlich noch immer an den Wahlumfragen der Meinungsforschungsinstitute. Dabei hat sich in andern Ländern in den letzten 10 Jahren eine  Alternative bewährt: „Die Prognosebörse“.

Dirk Elsner vom Wirtschaftsblog: “ Blicklog“ hat dazu zwei interessante Artikel geschrieben. Diese möchte ich meinen Lesern heute empfehlen.

Wen Sie sich heute Abend das Duell zwischen der Kanzlerin und ihrem Herausforderer anschauen, können Sie mithilfe der Prognosebörse mitverfolgen, welcher der beiden Kandidaten die Nase vorne gehabt hat.

http://www.blicklog.com/2013/09/01/bundestagswahl-2013-prognosenbrsen-vor-und-nach-dem-tv-duell/

http://www.blicklog.com/2013/08/18/bundestagswahl-2013-prognosen-der-wahlbrsen/

Wer sich zudem noch für die Zukunft des „demokratischen Wahlkampfes “ interessiert, wird in einem hoch interessanten Artikel der FAZ fündig: “ Wir wissen wen du wählst“. Dort werden die neuesten Entwicklungen aus dem letzten US-amerikanischen Wahlkampfes erläutert.

Zitat: Man muss es nicht genau wissen, es versteht sich heute von selbst. Wenn Google den Wählern hierzulande in den Wochen vor der Wahl erstmals seine in vielen Ländern erprobte Wahlseite zeigt, geht es nicht nur darum, über Wahlkreise, Kandidaten und Landeslisten aufzuklären. Google wird sich im Gegenzug in gleichem Maße dafür interessieren, wie die Wähler dieses Informationsangebot benutzen – und jeden einzelnen Klick genau analysieren. Das Angebot Googles, das darin besteht, den Wählern auf einfache Weise die 3500 Kandidaten für den Bundestag vorzustellen, ist kostenlos. Die Nutzer zahlen mit ihren Daten. So weit, so bekannt.

Als am Donnerstagabend die deutsche Vertretung des Unternehmens Journalisten, Wahlkämpfer und Interessierte nach Berlin einlud, um die Google-Projekte zur Wahl vorzustellen, stand allerdings bald selbst Googles Mitarbeitern der Schrecken im Gesicht. Den Hauptvortrag hielt Julius van de Laar, der für Barack Obama im entscheidenden Bundesstaat Ohio Wahlkampf geführt hatte. Er berichtete, was man aus dem digitalen Wahlkampf in Amerika inzwischen gelernt habe. Es ging erst einmal ums Geld: „Meine Güte, 1,2 Milliarden Dollar hatten wir zur Wählermobilisierung zur Verfügung“, begann van de Laar, um gleich darauf zu sprechen zu kommen, was die amerikanischen Wahlkämpfer unter „Wählermobilisierung“ heute verstehen.

Mein Fazit, Big Data, Data Mining und Micro Targeting stehen auch in Deutschland unmittelbar bevor.  Wen in den nächsten Tagen ehrenamtliche Helfer von Parteien an Ihrer Haustüre stehen, wundern sie sich also nicht. Den dies könnte einen direkten Zusammenhang mit Ihrem Internet Verhalten  haben.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wie-big-data-das-wahlgeheimnis-aushebelt-wir-wissen-wen-du-waehlen-wirst-12553613.html

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